• Schulprogramm

Sie finden hier eine Inhaltsübersicht sowie einige Auszüge aus unserem Schulprogramm. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Punkt "Marienschule von A - Z".
Bei Interesse am gesamten Schulprogramm können Sie jederzeit zu den Öffnungszeiten des Sekretariats (Montag, Mittwoch, Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr) Einsicht in das vollständige Schulprogramm nehmen.

Schulprogramm der Marienschule

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leitbild

1 Unser Erziehungskonzept

1.1 Unsere Schulordnung

1.2 Konzept zur Streitschlichtung

1.3 Musisch-kreative Erziehung

1.4 Konzepte zur Gesundheitserziehung

1.5 Konzept zur Umwelterziehung

1.6 Konzept zur Gleichstellung (Gender Mainstreaming)

1.7 Verkehrserziehung

2  Inklusionskonzept

2.1 Vorbemerkungen zum Recht auf inklusive Bildung

2.2 Grundhaltung von Schulleitung, Lehrkräften sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Marienschule

2.3 Heterogenität erfordert individuelle Lernwege

2.4 Praktische Umsetzung

2.4.1 Leitgedanken zum gemeinsamen Lernen an der Marienschule

2.4.2 Grundprinzip der gemeinsamen Verantwortung für das Lernen

2.4.3 Individuelle Förderplanung

2.4.4 Ressourcen

2.4.5 Ausblick

3  Wege zum erfolgreichen Lernen

3.1 Montessorikonzept der Marienschule

3.1.1 Umsetzung

3.1.2 Praktische Umsetzung in den Fächern

3.1.3 Ein exemplarischer Tag an unserer Schule

3.2 Diagnose- und Förderkonzept

3.3 Leseförderkonzept

3.4 Angebote zur Förderung besonderer Begabungen

3.5 Englischunterricht in der Grundschule

3.6 Außerschulische Lernorte

3.7 Leistungserziehung und -bewertung

3.8 Leistungskonzepte

3.9 Grundschulzeugnisse

3.10 Elternberatung

4 Grundvereinbarungen für den Unterricht

4.1 Zehn Merkmale guten Unterrichts (nach H. Meyer)

4.2 Schulinterne Curricula

4.3 Medienkonzept

4.4 Konzept der Schuleingangsphase

4.5  Der Übergang zu den weiterführenden Schulen

4.6 Vertretungskonzept

5  Konzept der Offenen Ganztagsschule

5.1 Vorbemerkungen

5.2 Kooperationspartner

5.3 Rahmenbedingungen

5.4 Mittagsverpflegung

5.5 Tagesablauf

5.6 Pädagogisches Konzept

6  Elternmitwirkung

7  Förderverein

8  Verschiedenes

8.1 Konzept zum Arbeits- und Gesundheitsschutz

8.2 Konzept zur Ausbildungskoordinierung der LAA

8.3 Geschäftsverteilungsplan

8.4 Kooperation mit Einrichtungen in der Region

8.5 Jahresablauf an der Marienschule

8.6 Marienschule von A-Z

9 Planung der Schulentwicklung

9.1 Fortbildungsplan

9.2 Evaluation

9.2.1 Evaluationspläne

9.2.2 Zielvereinbarungen

 

Leitbild

Wir achten die Persönlichkeit des Einzelnen und leben in unserem Schulalltag ein Miteinander, das geprägt ist von Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Toleranz.

Wir wollen eine Schule, in der sich alle wohlfühlen.

Wir verstehen unsere Schule als einen Ort, an dem

  • alle willkommen sind,
  • Eltern, Kinder und Lehrer/innen zusammenarbeiten,
  • Kooperation mit Partnern von außen praktiziert wird,
  • Lehrende wie Lernende in ihrer Individualität angenommen werden,
  • individuelle Förderung und Entwicklung stattfindet,
  • Anstrengungsbereitschaft und Leistungsbereitschaft entwickelt werden,
  • gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt voreinander gepflegt werden,
  • mit Konfliktsituationen konstruktiv und friedlich umgegangen wird,
  • es möglich ist, eine eigene Meinung zu entwickeln,
  • Verantwortung übernommen wird,
  • Anreize zum selbständigen und handlungsorientierten Lernen angeboten werden,
  • Umwege und Fehler erlaubt und erwünscht sind,
  • Orientierung an christlichen Wertevorstellungen und Traditionen stattfindet,
  • Regeln, die für unser Zusammenleben von Bedeutung sind, eingehalten werden,
  • auf Gesundheit geachtet wird und Aspekte einer gesunden Lebensweise (z.B. körperliche Bewegung) vorgestellt und praktiziert werden,
  • musische und künstlerische Aktivitäten gefördert werden.

* Ziele

  • Es ist unser erklärtes Ziel, das Kind als Individuum mit seinen Fähig- und Fertigkeiten in den Mittelpunkt zu stellen und jedes Kind in seiner Gesamtpersönlichkeit bestmöglich zu fördern.
  • Neben der Förderung des Einzelnen ist es uns aber auch wichtig, die Gemeinschaft zu fördern und diejenigen zu unterstützen, die sich in besonderer Weise für die Gemeinschaft einsetzen.
  • Neben der Vermittlung von Kenntnissen und der Weiterentwicklung von Fähig- und Fertigkeiten betonen wir ausdrücklich unsere Pflicht zur Erziehung unserer Schüler/innen (s. Richtlinien NRW).
  • Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an Werten und zielt darauf ab, Kinder zu folgenden Verhaltensweisen zu befähigen:
  • die Anderen zu achten und sich für Schwächere einzusetzen,
  • Toleranz auszuüben,
  • Bereitschaft, Konflikte gewaltfrei zu lösen,
  • friedfertig und gerecht zu sein,
  • Verantwortung für sich und andere zu übernehmen,
  • Rücksicht zu nehmen und kooperationsfähig zu sein,
  • Kritik zu üben und anzunehmen,
  • Grenzen anzuerkennen,
  • Rechte und Pflichten zu akzeptieren.
     

Für das Leben in Gemeinschaft ist es hilfreich, wenn die Schüler/innen lernen und erfahren:

  • eigene Befindlichkeiten wahrzunehmen und anderen in angemessener Weise mitzuteilen,
  • das Befinden anderer wahrzunehmen, ernst zu nehmen und darauf angemessen zu reagieren,
  • sich zum Wohle der Gemeinschaft zurücknehmen zu können, ohne die eigenen Interessen aus dem Auge zu verlieren,
  • sich mit ihren Leistungen und Fähigkeiten realistisch einzuschätzen.
     

Im Rahmen unserer Erziehungsziele halten wir die folgenden Grundtugenden für wesentlich und fordern sie ein:

  • Höflichkeit
  • Respekt
  • Pünktlichkeit
  • Ordnung
  • Sauberkeit
  • Einhaltung von Regeln

* Unsere Erziehungsarbeit

Das Kollegium arbeitet mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht an der Umsetzung der Erziehungsziele, beispielsweise durch:

  • Erstellung einer Klassenordnung,
  • Durchführung von Klassenratssitzungen,
  • Lob- und Wunschrunden / Tipprunden,
  • pädagogische Sequenzen zur Förderung der Gemeinschaft, wie z. B. Spiele, Antiaggressionstraining etc.,
  • offene Unterrichtsformen,
  • Theaterprojekt: Mein Körper gehört mir (als Präventionsmaßnahme), Coole Kids (Schulung des sozialen Miteinander), Mut tut gut
  • regelmäßige, jahreszeitlich bedingte Veranstaltungen ( Karneval, Nikolaus...), monatliche Montagstreffen mit allen Schülerinnen und Schülern, bei denen einzelne Kinder bzw. Kindergruppen ihr Wissen / Können in unterschiedlichen Bereichen (Musik, Sport, Deutsch, Englisch...) demonstrieren und etwas zum Gemeinschaftsgefühl beitragen,
  • jahrgangsübergreifende Projekte.
     

Unsere erzieherische Arbeit ist außerdem ausgeweitet auf außerschulische Bereiche, wie z. B. die Wohnanlage St. Bernardin als Einrichtung für behinderte Erwachsene. Hier lernen Kinder, dass es lohnend ist, sich auch für andere einzusetzen.

* Schule und Elternhaus – eine gemeinsame Verantwortung

Für das gemeinschaftliche Leben an der Marienschule und zur Erfüllung der vorgenannten Aufgaben und Ziele wird der „Vorbildcharakter“ von Lehrern, Betreuern und Eltern betont, an dem sich Kinder im täglichen Beisammensein orientieren können.

„Kinder lernen erfolgreicher, wenn sie von ihren Eltern unterstützt werden. Die Einbeziehung der Eltern und ihr Engagement für schulische Aufgaben sind wesentliche Bedingungen für den Erfolg der schulischen Arbeiten.“ Nur wenn Elternhaus und Schule sich der gemeinsamen Verantwortung für die Entwicklung des Kindes bewusst sind und einvernehmlich miteinander arbeiten, sind die Voraussetzungen gegeben, dass sich Kinder positiv entwickeln.

Lebensbedingungen unterliegen heutzutage einer schnellen Veränderung. Vermehrt reagieren Kinder darauf mit auffälligem Verhalten.

Den damit verbundenen Problemen wollen wir in der Schule begegnen durch:

  • Absprache über konsequentes Lehrerverhalten,
  • kollegiale Fallberatung und gegenseitige Unterstützung,
  • Beratungsgespräche mit den Erziehungsberechtigten,
  • intensive Zusammenarbeit mit Beratungsstellen,
  • Aufstellung von Regelkatalogen und entsprechenden Vereinbarungen bei Regelverstößen.

 

1.1  Unsere Schulordnung

Regel 1
Ich grüße andere und halte ihnen, wenn nötig, die Türe auf.

Regel 2
Ich gehe rücksichtsvoll mit anderen um und behandele den Anderen so, wie ich selbst behandelt werden möchte.

Regel 3
Ich spreche in freundlichem Ton mit anderen und verwende auch keine Schimpfwörter.

Regel 4
Ich höre anderen zu und lasse sie ausreden.

Regel 5
Ich lasse jeden in Ruhe arbeiten.

Regel 6
Ich löse Streit friedlich, indem ich mit dem Anderen rede.

Regel 7
Ich erledige meine Hausaufgaben sorgfältig und vollständig.

Regel 8
Ich gehe langsam und leise durch das Treppenhaus und tobe und schreie nicht im Klassenraum herum.

Regel 9
Ich übernehme Verantwortung für die Gemeinschaft, indem ich den Müll trenne und Gegenstände vom Boden aufhebe.

 

1.2  Konzept zur Streitschlichtung

* Konzept zur Konfliktbewältigung und Streitschlichtung

In der Schule leben und arbeiten viele verschiedene Kinder, Lehrer/innen und andere Mitarbeiter/innen über lange Zeiten am Tag zusammen. Das Streben nach konfliktfreiem Miteinander gehört zum grundlegenden Erziehungsauftrag der Schule.

Dieser Aufgabe kommt umso größere Bedeutung zu, da der immer schnellere Wandel in Umwelt und Gesellschaft viele Familien (und natürlich auch Lehrer/innen und andere Erzieher/innen) verunsichert, viele Einflüsse (z.B. Medien, Werbung) und unterschiedliche Erfahrungen und Werthaltungen ihr Erzieherverhalten beeinflussen, bzw. in Frage stellen. Die Marienschule ist eine kleine, ländliche Grundschule.

Die meisten Kinder kennen sich bereits aus der Spielgruppen- bzw. Kindergartenzeit oder dem Vorschulprojekt. Jede Lehrkraft kennt (fast) jedes Kind. In einem kleinen Kollegium sind die Wege kurz und es gibt einen engen Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des offenen Ganztags. Diese besonderen Umstände bedingen, dass die Gewaltbereitschaft relativ gering ist und meist ein friedliches Miteinander herrscht.
Erziehung zum friedlichen Miteinander ist ein sozialer Prozess, den wir während der gesamten Grundschulzeit fördern und begleiten. Wir versuchen diesem Anspruch durch unterschiedliche Maßnahmen gerecht zu werden.

1.3  Musisch-kreative Erziehung

Wir legen an der Marienschule einen besonderen Schwerpunkt auf die musisch-kreative Erziehung und Ausbildung unserer Schüler/innen.
Kinder sind von Natur aus kreativ. Sie sehen Kunst nicht als fertiges Produkt, sondern erfahren Kunst im Prozess der Auseinandersetzung zwischen Mensch und Umwelt.

Unsere Arbeit zielt darauf ab:

  • Kinder in ihren Ausdrucksformen zu unterstützen,
  • sie zum Experimentieren anzuregen,
  • den Spaß am kreativen Tun zu fordern und zu fördern,
  • sie einzuführen in die Welt der Kunst und ihrer Möglichkeiten,
  • ihnen die Möglichkeit zu geben, Gestaltungstechniken in verschiedensten Materialfeldern auszuprobieren,
  • ihnen unterschiedliche Formen von Kunst, Architektur, Design und Medien nahe zu bringen.

Das geschieht selbstverständlich auf der Basis der geltenden Richtlinien und Lehrpläne.

Unser Konzept verfolgt insgesamt einen ganzheitlich-mehrdimensionalen Umgang mit der Kunst und schließt folgende Ansätze mit ein:

  • sinnliche Wahrnehmung,
  • Kunst und Musik als gemeinsame Basis für kreative Experimente,
  • Entdeckung von Ausdrucksmöglichkeiten in der Bewegung,
  • Handelndes Tun im Gestalten,
  • Sprechen über Kunst und Künstler/innen,
  • Auseinandersetzung mit verschiedenen Stilrichtungen und Epochen,
  • Besuch von Ausstellungen,
  • Formulierung und Kontrolle von individuellen Lernzielen durch die Schüler/innen,
  • Planung und Durchführung von Projekten in Absprache mit den Schülerinnen und Schülern,
  • konstruktive Auseinandersetzung mit den eigenen Ergebnissen ("Museumsgang"),
  • Informationsbeschaffung bei außerschulischen Experten sowie gemeinsame Zusammenarbeit mit Experten und Künstlern.

Beispiele für außerplanmäßige kreative Aktivitäten in den letzten Schuljahren:

Projekte zu Themen wie:

  • Papierherstellung und Gestaltung von Glückwunschkarten,
  • Holzarbeiten,
  • Acrylmalerei,
  • Collagen,
  • Gestaltung des Innenbereichs der Schule,
  • Teilnahme an kreativen Wettbewerben,
  • Außengestaltung des überdachten Pausenganges.

Im Bereich der musikalischen Erziehung bieten wir den Kindern neben dem planmäßigen Musikunterricht folgende Möglichkeiten, sich mit ihren Fähigkeiten und Interessen einzubringen:

  • Die Adventszeit in der Wohnanlage St. Bernardin, einer Wohnanlage für behinderte Menschen, wird von einem Chor unserer Schule sowie Instrumentalsolisten aus den Reihen der Schüler/-innen mitgestaltet.
  • Bei Feiern und allmonatlichen Montagstreffen wird im Foyer der Schule oder auch in der Turnhalle gesungen und musiziert sowie Theater gespielt.
  • Gottesdienste werden musikalisch gestaltet.
  • Die Musikschule verleiht Instrumente und bildet die Kinder im Umgang damit aus.
  • Es wurde ein Musik- und Bewegungsraum in der Schule eingerichtet, der von allen Klassen genutzt wird.
  • Eine Musik - AG findet bei entsprechendem Stundenkontingent statt.

1.4  Konzepte zur Gesundheitserziehung

* Ernährung

Ernährung durch „Fastfood“ und gleichzeitig mangelnde Bewegung durch zunehmende Freizeitgestaltung an Computer und Fernsehen nehmen im Leben der Menschen einen immer größeren Raum ein. Daher ist es uns wichtig, den Schülerinnen und Schülern (und Eltern) unserer Schule Alternativen aufzuzeigen.

Die Schüler/innen der Marienschule lernen im Laufe ihrer Schulzeit verschiedenste Bereiche der gesunden Ernährung und Gesunderhaltung des Körpers kennen.

Der Sachunterricht beschäftigt sich mit Themen wie:

  • Bau und Grundfunktionen des menschlichen Körpers,
  • Grundsätze der Körperpflege,
  • Regeln und Tipps für eine gesunde Lebensführung.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt erfolgen Unterrichtsprojekte zum Thema Zahnprophylaxe in allen Stufen. Der Schulzahnarzt führt regelmäßige Reihenuntersuchungen durch. Mit der Einrichtung einer Schulküche im Frühjahr 2008 erweiterte sich die Palette der Möglichkeiten, praktische Arbeiten durchzuführen. Mit folgenden Methoden, Aktionen und Projekten (in die wir je nach Bedarf und Möglichkeit auch Eltern mit einbinden) versuchen wir, den Kindern zu vermitteln, dass es Freude machen kann, mit Lebensmitteln umzugehen, Essen zuzubereiten und dabei etwas Gutes für den eigenen Körper zu tun.

Dazu gehören:

  • Zubereitung eines gesunden Frühstücks in den einzelnen Klassen,
  • Schulregel: Gesundes Pausenbrot oder Obst und Gemüse statt Süßigkeiten,
  • Kennenlernen und Zubereitung von nationalen und internationalen Spezialitäten im Rahmen des Sachunterrichtes,
  • Obst-Aktion im Herbst ( alle Kinder werden mit Äpfeln und Birnen von der schuleigenen Obst- und Blumenwiese versorgt, solange der Vorrat reicht),
  • Verarbeitung des Obstes in verschiedenen Rezepten (z.B. Kochen von Apfelmus, Backen eines Apfelkuchens) in den verschiedenen Klassen,
  • Durchführung eines Ernährungsprojektes
  • Weihnachtsbäckerei (mit Hilfe von Eltern).
  • Teilnahme am Schulobst-Programm des Landes NRW, bei dem die Kinder täglich mit frischem Obst und Gemüse versorgt werden (mit Hilfe von Eltern, die täglich Obst- und Gemüseplatten für die Klassen bereiten)

* Bewegung und Gesunderhaltung des Körpers

Da es auch in Deutschland immer mehr übergewichtige Kinder gibt, ist es sehr wichtig, diesem gefährlichen Trend möglichst früh entgegenzuwirken. Neben der richtigen Ernährung spielt regelmäßige Bewegung hier eine große Rolle. Wir versuchen Möglichkeiten aufzuzeigen und anzubieten, wie Kinder sich in den Pausen und in der Freizeit bewegen und körperlich aktiv sein können.
In unserer Schule werden wöchentlich drei Sportstunden erteilt, die ab Klasse 2 auch den Schwimmunterricht enthalten. Weil wir über ein großes Schulhofgelände verfügen, haben wir bei dessen Gestaltung großen Wert darauf gelegt, den Kindern Bewegungsanreize durch unterschiedliche Turn-/Spielgeräte, Ballspielfelder, Tischtennisplatten etc. zu bieten. Außerdem stellen wir Pausenspielsachen wie Bälle, Stelzen etc. zur Verfügung.

Unsere Turnhalle ist ebenfalls auf dem Schulgelände, so dass lange Anfahrtswege entfallen und die Sportstunden in voller Länge erteilt werden können. Einmal jährlich finden Bundesjugendspiele statt, zu deren Vorbereitung wir sowohl den Kapellener Sportplatz als auch unseren Schulhof nutzen. Zusätzlich nehmen wir das Sportabzeichen ab. Es ist für die Kinder sehr motivierend, denn sie erhalten für ihre erfolgreiche Teilnahme sowohl eine Urkunde als auch die jeweilige Anstecknadel in Bronze, Silber oder Gold. Weiterhin nehmen wir mit mehreren Mannschaften (Jungen und Mädchen) einmal jährlich an einem Fußballturnier teil, welches für alle Gelderner Schulen in Walbeck stattfindet. 

Im Schwimmunterricht nehmen wir Seepferdchen und den Jugendschwimmschein in Bronze, Silber und auch in Gold ab. Für den Unterricht stehen uns ein Lehrschwimmbecken (Don Bosco Schule) und das Hallenbad der Stadt Geldern zur Verfügung, so dass wir bereits im 2. Schuljahr mit dem Schwimmunterricht beginnen und bis zum Ende der Grundschulzeit durchführen können. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen z. B. dem ansässigen Sportverein, (SV Armina Kapellen-Hamb) sowie dem örtlichen Tennisverein funktioniert gut und bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung, so dass ein sehr großer Teil unserer Schüler Vereinssport betreibt, sei es nun Fußball, Tennis, Leichtathletik, Tanzen, Tischtennis, Volleyball, Badminton etc..

Auch im Musikunterricht lernen die Kinder, sich nach Musik zu bewegen und kleine Tänze einzustudieren. Nach Möglichkeit sollte der Unterricht so oft es geht durch Bewegungspausen unterbrochen werden. Unterrichtsgänge und unterschiedliche Formen des Unterrichtens geben den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Möglichkeiten, sich zu bewegen. Der Offene Ganztag bietet je nach Möglichkeit unter anderem motopädische Übungsstunden an, sowie Yoga und Tanzen.

2. Inklusionskonzept

Unserem Grundgedanken der Inklusion liegt das Prinzip einer gemeinsamen Schule für alle Schüler/innen zugrunde.

Da eine Vielzahl von Rahmenbedingungen zur Erreichung dieses Zieles noch nicht hinreichend gegeben sind, kann die Inklusion an unserer Schule zunächst einmal nur als zukünftiges Ziel angestrebt werden. Unsere Maßnahmen fußen somit auf dem Leitgedanken, dass wir gemeinsam den Weg von der Integration zur Inklusion beschreiten wollen.

Integration und Inklusion können nur dann gewinnbringend umgesetzt werden, wenn alle Beteiligten eine offene und positive Grundhaltung haben. Diese offene und zuversichtliche Haltung ist an der Marienschule gegeben und ist auch für die Elternschaft und weitere, am Schulleben beteiligte Kooperationspartner spürbar.

Heterogenität erfordert individuelle Lernwege, denn jede Lerngruppe ist in Bezug auf die Lernausgangslage heterogen und erfordert somit adäquates pädagogisches Handeln.

An der Marienschule wird der Vielfalt ausreichend Raum zur Entfaltung gegeben, in dem nicht im Gleichschritt gelernt wird. Entdeckendes, problemlösendes, selbstverantwortliches und handlungsorientiertes Lernen sind methodische Grundprinzipien der Marienschule.

Äußere sowie innere Differenzierung finden im Unterricht statt in Form von Wochenplanarbeit, Freier Arbeit, Werkstattunterricht, Stationenlernen und projektorientiertem Unterricht. Zudem werden Kinder der Marienschule neben vier Jahrgangsklassen in zwei jahrgangsübergreifenden Montessoriklassen unterrichtet. In allen Klassen wird offen gearbeitet, jedoch bieten die Montessoriklassen eine tägliche, zweistündige Freiarbeit an.

Dies ist der Leitgedanke, wie wir unsere Schule verstehen, nämlich als einen Ort, an dem

·       alle Kinder willkommen sind.

·       Lernende in ihrer Individualität angenommen und ernstgenommen werden.

·       individuelle Förderung und Entwicklung nach den Lernvoraussetzungen, Fähigkeiten und Begabungen der Kinder stattfindet.

·       Anreize zum selbständigen und handlungsorientierten Lernen angeboten werden.

·       Umwege und Fehler erlaubt und erwünscht sind.

·       gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt voreinander und ein bereicherndes kommunikatives Miteinander gepflegt werden.

·       Verantwortung übernommen wird.

·       wir uns für die Weiterentwicklung des Gemeinsamen Lernens einsetzen.

·       wir unsere Grenzen, bei Schwierigkeiten, die auftauchen, bezogen auf unsere Kompetenzen erkennen und uns entsprechend an professionelle, außerschulische Kooperationspartner wenden.

·       einmal aufgenommene Schüler/innen mit Förderbedarf möglichst in der Marienschule verbleiben (Montessoriklassen) und mehr Zeit im Klassenverband erhalten sollen.

Damit Inklusion gelingen kann, müssen die Rahmenbedingungen für guten inklusiven Unterricht vorhanden sein. Perspektiven inklusiver Schulentwicklung müssen als Chancen für alle Beteiligten wahrgenommen werden.

·       Das Grundprinzip der gemeinsamen Verantwortung für das Lernen fußt auf einer Grundhaltung der Offenheit und Annahme sowie die Übernahme einer gemeinsamen Verantwortung aller an der   

        Marienschule tätigen Mitarbeiter.

·       Hinsichtlich des Gemeinsamen Lernens ist die Bildung von Klassenteams, bestehend aus einer Klassenlehrkraft sowie eines Sonderpädagogen, unbedingt vorauszusetzen.

·       Um einen engen Austausch der Lehrkräfte untereinander zu ermöglichen, sind regelmäßige Teamstunden im Terminplan der Marienschule fest verankert.

·       Regelmäßige Elterngespräche können erheblich zur Förderung eines Kindes, das inklusiv beschult wird, beitragen.

·       Lehrer/innen und Integrationshelfer/innen tauschen sich täglich über Entwicklung und Lernfortschritt der von ihnen betreuten Schüler/innen aus.

·       Individuelle Förderung durch differenzierte Unterrichtsmaterialien, Organisationsformen der Förderung

·       neben den Schwerpunkten Lernen und Sprache gilt unser Augenmerk vornehmlich Schülerinnen und Schülern mit emotional-sozialen Defiziten.

 

Unsere Maßnahmen im Umgang mit ESE-Kindern:

Aus langjähriger Erfahrung mit Kindern, die Defizite in ihrer emotional-sozialen Entwicklung aufweisen, verfügt die Marienschule über folgende Maßnahmen, die einer regelmäßigen Evaluation unterliegen:

·       Positive Haltung den ESE-Kindern gegenüber

·       Aufbau eines positiven Selbstbildes und Stärkung des Selbstbewusstseins

·       Streitschlichter-Konzept

·       Klassenrat

·       Verschiedene Verstärkersysteme

·       Klassenregeln/Pausenregeln/Schulregeln

.       Feste Regeln und verlässliche Rituale im Alltag

·       Unterstützung der Selbstwirksamkeit

.       Eingehen auf individuelle Interessen, Auszeitangebote

·       enge Lehrerbindung

.       Präventive Maßnahmen

.       Schulisches Konfliktmanagement

·       Kooperation mit der Sonderpädagogin; gezielte, individuelle Förderpläne als Handlungsgrundlage

Ergebnisse der Inklusionsforschung (vgl. Dumke/Schäfer 1993, Biewer 2006, Bless/Mohr 2007, Feyerer/Prammer 2009, Huber 2009, Eckhart/Haeberlin 2011, Myklebust 2006, Meijer et al. 2006 u.a.) zeigen eine Vielzahl von Argumenten für Inklusion:

·       soziale Integration von Kindern mit Behinderungen geht nicht auf Kosten der begabten Schüler/innen

.       Schüler/innen im inklusiven Unterricht haben ein höheres Selbstwertgefühl und ein positiveres Leistungsselbstkonzept

.       höheres Maß an Individualisierung und ein größeres Maß an Wohlbefinden für alle Kinder der Lerngruppe

·       deutlich günstigeres sozialeres Klassenklima (Kultur der Wertschätzung)

·       bessere Berufsaussichten für Schüler des inklusiven Unterrichtes

.       stabilere und größere soziale Netzwerke

.       mindestens gleich gute Fördererfolge im Vergleich Regel- und Förderschule

Widersprüche inklusiver Schulentwicklung

Unser Schulsystem verlangt einerseits nach Inklusion, beinhaltet aber gleichzeitig Widersprüche (vgl. Werning 2011, Amrhein 2011), die dem Gedanken der Inklusion zuwiderlaufen. Diese stellen wir abschließend dar.

·       Der inklusive Gedanke steht im Widerspruch zur Systemlogik des gegliederten Schulsystems und zur zunehmenden Output-Orientierung.

.       Rollenanforderungen an die Lehrkräfte sind widersprüchlich:

.       Leistungsbewertung und Selektion vs. Individuelle Förderung und soziale Partizipation

.       Individuelle vs. Systembezogene Ressourcenzuweisung

.       Mindeststandards statt Regelstandards

.       Gefahr der Fehlentwicklung: Inklusion bleibt eine Vision, solange Klassen mit gemeinsamem Lernen Inseln bleiben.

Inklusion bedeutet eine professionelle Herausforderung, denn erst wenn alle Teilbereiche des Schaubildes nach Miller 2011 in aller Konsequenz sinnvoll aufeinander aufbauen und ineinandergreifen, kann echte Inklusion an der Marienschule gelingen.

3  Wege zum erfolgreichen Lernen

Das Lernen in der Schule umfasst nicht nur den Lernstoff der einzelnen Fächer. Arbeits- und Sozialverhalten sind ebenso wichtig und spielen sowohl im Unterricht als auch im täglichen Miteinander in der heutigen Zeit eine immer größere Rolle.

Unserem Unterricht liegen deshalb folgende wesentliche Prinzipien zu Grunde:

  • Die Kinder sollen mit verschiedenen grundlegenden Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden vertraut gemacht werden.
    Sie üben zum Beispiel Arbeitsanweisungen zu lesen, zu verstehen und umzusetzen, wichtige Stellen in einem Text zu unterstreichen, sowie mit Tabellen sachgerecht umzugehen.
  • Des Weiteren müssen sie lernen mit Arbeitsmaterialien sachgerecht umzugehen.
    Sie üben Stifte, Lineal, Klebstoff und Schere richtig zu handhaben, mit Heften, Büchern, Computern und allen anderen Medien und Materialien sorgsam und zielgerichtet umzugehen.
  • Kinder sollen selbständig, selbstgesteuert und eigenverantwortlich lernen können.
    Sie üben dieses in verschiedenen Sozialformen (z.B. Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit) und Arbeitsformen (z.B. Lernen an Stationen, Wochenplan oder offenen Aufgabenstellungen).
  • Im weiteren Sinne sollen Kinder auch lernen, sich eine Meinung zu bilden und diese zu äußern.
    Sie üben dies z. B. durch Erzählkreise, Reflexion von Arbeitsergebnissen, Klassenrat.

3.2 Diagnose- und Förderkonzept

Im Schulgesetz ist die individuelle Förderung jedes Kindes ein wichtiger Baustein schulischer Arbeit.

Auch an der Marienschule ist es uns ein Anliegen, dass jedes Kind entsprechend seiner Möglichkeiten, Begabungen und Voraussetzungen individuell gefördert und gefordert wird. Wir wollen dem Kind helfen, seine Chancen und Begabungen optimal zu nutzen, seine Persönlichkeit zu entfalten und Lernkompetenz aufzubauen. Dies gilt für Kinder mit Lernschwächen genauso, wie für Kinder mit besonderen Stärken, aber auch für Kinder im Leistungsmittelfeld. Für eine individuelle Förderung ist es sehr wichtig die Lernvoraussetzungen der Schüler/innen genau zu kennen und deshalb mit Hilfe von verschiedenen Diagnoseverfahren festzustellen.

* Diagnostik vor der Einschulung

Wir beginnen die diagnostische Überprüfungen zunächst bei der Anmeldung der Schulneulinge, im Einschulungsparcours, sowie während einer Hospitationsphase der zukünftigen Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers im Kindergarten. Zusätzlich führen wir ein mehrwöchiges Vorschulprojekt für künftige Schulanfänger durch, bei dem die Vorschulkinder das Schulhaus kennenlernen und mit den ersten Techniken schulischen Alltags vertraut gemacht werden.

Die Diagnostik erfolgt:

  • vor der Einschulung, während des Vorschulprojektes
  • in den ersten Schulwochen,
  • in der Schuleingangsphase in den Fächern Mathematik und Deutsch,
  • bei Bedarf im Einzelfall.

Individuelle Förderung erfolgt in den Fächern Mathematik und Deutsch in den Jahrgangsstufen 2 – 4 mithilfe des Förder- und Diagnostikprogramms vom Schroedel-Verlag. Hier werden am Computer individualisierte Tests in den Fächern Deutsch und Mathematik durchgeführt und ausgewertet. Anhand der Ergebnisse werden individuelle Trainingshefte erstellt, die einer gezielten Förderung unserer Schüler dienen.


3.3 Leseförderkonzept

Lesen ist eine Schlüsselqualifikation für viele Bereiche des Lebens und Lernens. Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Lesekompetenz unserer Schüler/innen zu verbessern.

Dazu gehören:

  • Zusammenarbeit mit der Bücherei,
  • Vorlesetag im Dezember,
  • Autorenlesungen,
  • Klassenbüchereien,
  • Teilnahme an Leseprojekten,
  • Klassenlektüre,
  • Materialien zum besseren Textverständnis,
  • Online-Leseförderprogramm "Antolin"
  • Lesewettbewerb der Stufe 4


3.7 Leistungserziehung und -bewertung

Für die Leistungsbeurteilung sind die Aussagen der Richtlinien und der AO-GS von besonderer Bedeutung. Es gelten die Grundsätze:

  • Grundlagen der Leistungsbeurteilung sind die Anforderungen der Richtlinien und Lehrpläne, also der in ihnen festgeschriebenen Lernziele.
  • Leistungsbeurteilung setzt Leistungserziehung voraus.

Zudem gilt grundsätzlich das Prinzip der ermutigenden Erziehung. Daraus folgt:

  • In Klassen 1 und 2 stehen mehr die individuellen Lernfortschritte im Vordergrund.
  • In Klassen 3 und 4 erfolgt die Beurteilung zunehmend anforderungsbezogen.

* Leistungserziehung beinhaltet folgende Grundsätze und Erkenntnisse:

  • Bereitschaft und Fähigkeit der Kinder entwickeln, Leistungen zu erbringen,
  • jedem Kind ist die Erfahrung zu ermöglichen, dass es etwas kann,
  • Stärkung des kindlichen Selbstvertrauens,
  • erbrachte Leistungen anerkennen,
  • das Kind zu neuen Anstrengungen ermutigen,
  • Lernen und Leisten sollen vom Kind als erstrebenswert erfahren werden,
  • Kinder können nicht alle gleiche Leistungen erbringen,
  • Aufgabenstellungen orientieren sich an den unterschiedlichen Lernmöglichkeiten der Kinder,
  • Kinder sind anzuhalten, Aufgaben zu Ende zu führen,
  • Kinder müssen die Erfahrung machen, dass erfolgreiches Lernen an eigene Anstrengungen gebunden ist,
  • Leistungserziehung soll Kinder zur Kooperation befähigen.

* Ziele der Leistungsbeurteilung (RL)

  • Feststellung der Entwicklung der Schülerleistung / des Lernerfolges,
  • Bewertung als Feedback zur hilfreichen Orientierung,
  • Hilfe für die Kinder, die eigene Leistung einschätzen zu können,
  • Stärkung der Lern- und Leistungsbereitschaft,
  • Hinweise für die Eltern zur Lernentwicklung ihres Kindes,
  • Rückmeldung für die Unterrichtsarbeit des Lehrers.

* Leistungsfeststellung und –beurteilung bezieht alle vom Kind erbrachten schulischen Leistungen mit ein:

  • schriftliche Äußerungen (z. B. informative Texte, Plakatgestaltung,...),
  • mündliche Äußerungen (z. B. Engagement in Gruppen- und Partner- arbeit),
  • Hausaufgaben,
  • freiwillig erbrachte zusätzliche Leistungen (z. B. Referate, Mitbringen von Materialien, Buchvorstellung, Sammeln von Informationen),
  • Lernzielkontrollen und Klassenarbeiten.

4  Grundvereinbarungen für den Unterricht

4.1 Zehn Merkmale guten Unterrichts (nach H.Meyer) bezogen auf die Marienschule

* Klare Strukturierung des Unterrichts

  • Klare Strukturen im Unterricht bieten Verlässlichkeit und Sicherheit für Schüler:
  • festgelegte Tafelseite für Hausaufgaben und fester Zeitpunkt für Hausauf- gabenkontrolle,
  • Zuordnung von Farben und Fächern in allen Jahrgangsstufen gleich (Deutsch - rot, Mathematik - blau, Sachunterricht - grün, Religion - weiß, Musik - gelb, Englisch - schwarz),
  • Absprache von Regeln (Schulregeln, Schulhofregeln, Klassenregeln, Gesprächsregeln),
  • Ziel- und Verlaufstransparenz am Anfang des Unterrichts bzw. der Unterrichtsreihe deutlich machen,
  • Raum und Zeit für Zusatzaufgaben für schnelle Schüler,
  • Rollenklarheit der Lehrerin oder des Lehrers.

Mögliche Rituale:

  • gemeinsame Begrüßung am Morgen und im Fachunterricht
  • Kreisrituale,
  • Montagserzählkreis, Wochenabschlusskreis
  • Übungen zur Entspannung und Konzentration,
  • Lob- und Wunschrunden am Anfang und Ende der Woche
  • Klasseninterne Geburtstagsrituale („warme Dusche“, „Geburtstagskiste“, Lied…).

* Hoher Anteil echter Lernzeit

  • durch Pünktlichkeit und gutes Zeitmanagement,
  • feste Zeiten für Übung und Training,
  • durch feste Zeiten und Auslagerung von Organisationssachen (z. B. organisieren Viertklässler das Einsammeln von Kakaogeld selbständig oder die Lehrerin / der Lehrer macht es in der Frühstückspause).

* Lernförderliches Klima

  • Orientierung am Leitbild der Schule,
  • Ruhe und gegenseitiger Respekt,
  • alle übernehmen Verantwortung für die Gemeinschaft (auch durch Klassendienste) und das gemeinsame Lernen,
  • Regeleinhaltung,
  • Konflikte werden aufgearbeitet und geklärt,
  • positives Formulieren,
  • Verstärkerplan,
  • Klassensprecher, Klassenrat,
  • Helfersystem (starke Schüler/innen helfen schwachen),
  • Patenschaft (Viertklässler/innen werden Paten der Erstklässler/innen)
  • Experten (kennen sich in einem Bereich besonders gut aus und stehen anderen zur Verfügung).

* Inhaltliche Klarheit

  • Lehrer/in muss Klarheit über Aufgabenstruktur und Vernetzung der Lerninhalte haben,
  • Lernstandsermittlung bei Schüler/innen für individuelle Förderung,
  • Prozess- und Zieltransparenz für Schüler/innen
  • verständliche Aufgabenstellungen,
  • Lernzielkontrollen,
  • Plausibilität der Unterrichtsinhalte.

* Sinnstiftendes Kommunizieren

  • Schülerfeedback (was hat geklappt, was nicht und warum…),
  • Planungsbeteiligung in gewissem Rahmen,
  • Eingehen auf Interessen der Kinder (z.B. Thema im Sachunterricht…),
  • in Partner- und Gruppenarbeit,
  • in Werkstätten,
  • während Klassenratssitzungen,
  • Schreib- und Lesekonferenzen,
  • Lob- und Wunschrunden.

* Methodenvielfalt

Abwechslung der Unterrichtsmethoden:

  • Frontalunterricht,
  • Tagesplan,
  • Wochenplan,
  • Stationenarbeit,
  • Werkstattunterricht,
  • Freiarbeit,
  • Projektarbeit.

Abwechslung der Sozialformen:

  • Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit.

* Individuelles Fördern

  • individuelle Lernstandsanalysen,
  • Förderung durch zusätzliche Personen, z. B. Fachkräfte, „Lesemütter“…,
  • LRS-Förderung,
  • Lehrereinzelbetreuung im normalen Unterricht,
  • Arbeit mit Förderstationen in Förderwerkstätten,
  • differenzierte Aufgaben mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden (Ampelaufgaben, Knobelaufgaben, Zusatzaufgaben…),
  • Trainingshefte für unterrichtsfreie Zeit,
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen zur Förderung.
     

* Intelligentes Üben

  • Aufmerksamkeit auf Tipps und Tricks lenken,
  • verschiedene Lern- und Lösungsstrategien vorstellen und bewusstmachen,
  • Lernen lernen,
  • passendes Anschauungsmaterial nutzen,
  • Prinzip der minimalen Hilfe zur Förderung der Selbständigkeit,
  • Wer braucht was? Erkennen passgenauer Übungen,
  • differenzierte Übungspläne,
  • Selbstkontrolle.

* Transparente Leistungserwartungen

  • an den Kompetenzerwartungen orientierte Lerninhalte,
  • Überblick über Themen- und Lernbereiche (für Schüler/innen und Eltern),
  • Rückmeldung zur Aufgabenbearbeitung (Verbesserungstipps),
  • Rückmeldung zum Lernfortschritt und zu Fördermöglichkeiten,
  • Kriterien für Bewertungen vorstellen und für Kinder (und Eltern) transparent machen (z.B. Aufsatzerziehung…),
  • Erklärungen zu Noten (woraus setzen sich Noten zusammen).

* Vorbereitete Umgebung

  • lernförderliche Sitzordnung,
  • eigene Fächer für Schüler/innen,
  • Ordnung,
  • funktionale Einrichtung,
  • strukturiertes Material und klare Absprachen zur Nutzung,
  • lernförderliche Gestaltung der Klassenräume (weniger ist oft mehr),
  • Medienecke: Computer mit Internetzugang.

4.4 Konzept der Schuleingangsphase

Übergang Kindergarten-Grundschule:

Grundsätzlich sollte eine enge Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule stattfinden. Die Schulleiterin informiert die Leiterin des Kindergartens regelmäßig über Veränderungen, die auch Schulneulinge betreffen können. Gemeinsame Projekte unterstützen den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule. Zudem wird gemeinsam bei einer Veranstaltung für Eltern 4-jähriger Kinder über Fördermöglichkeiten und Aspekte der Schulfähigkeit informiert.

Anmeldung:

Bei der Anmeldung im Oktober/ November werden sprachliche und mathematische Fähigkeiten der Kinder überprüft.

Einschulungsparcours:
Kurz nach der Anmeldung findet an einem Nachmittag ein Einschulungsparcours statt, bei dem verschiedene Fähigkeiten (Grob- und Feinmotorik, Sprachkompetenz, usw.) beobachtet werden.

Vorschulprojekt:
Seit mehreren Jahren findet ein Projekt statt, bei dem die Kinder ca. 10 Wochen lang auf die ersten Wochen in der Grundschule vorbereitet werden. Nach den Osterferien kommen die zukünftigen Erstklässler/innen einmal wöchentlich montags in zwei Gruppen in der ersten oder zweiten Stunde für Übungen und Erkundungen in die Marienschule.

Schnupperunterricht und Besuch einer Lehrkraft im KiGa:
Nach den Osterferien besuchen die Schulneulinge in Begleitung ihrer Erzieherinnen ihre zukünftige Schule und lernen diese spielerisch kennen. Außerdem werden die Kinder von einer Lehrkraft im Kindergarten besucht.

Infoabend:
Kurz vor den Sommerferien findet nochmals ein Infoabend für alle Eltern der angemeldeten Schulneulinge statt, bei dem sie konkrete, die Einschulung betreffende, Informationen (Lehrwerke, Materialliste, sicherer Schulweg, etc.) erhalten.

Der erste Schultag und Patenschaft:
Zu Beginn des neuen Schuljahres werden die Schulneulinge nach einem ökumenischen Einschulungsgottesdienst im Rahmen einer Feierstunde, an der alle Kinder der Schule beteiligt sind, in der Schule begrüßt. Im Anschluss an diese Feier führen die Paten (Kinder aus der 4. Klasse) die Schulneulinge in deren Klassenraum. Durch diese Patenschaften haben die Schulanfänger/innen die Chance, die Schule unter Anleitung der "Großen" besser kennen zu lernen und sich leichter in den Schulalltag zu integrieren. Neben den Lehrerinnen und Lehrern gelten die Paten als wichtige Ansprechpartner/innen.

Schuleingangsphase:                                                            

Die Schuleingangsphase umfasst das erste und zweite Schuljahr. Wenn die Kinder zur Schule kommen, verfügen sie über sehr unterschiedliche Voraussetzungen zum Lernen. In Absprache mit den Eltern gibt es für schnelle Lerner die Möglichkeit, eine Stufe zu überspringen, d.h. in eine höhere Stufe der Montessoriklassen oder umgekehrt in die Regelklasse zu wechseln. Langsame Lerner können nach Rücksprache mit den zuständigen Lehrkräften eine Stufe wiederholen. 

5  Konzept der Offenen Ganztagsschule

5.1 Vorbemerkungen

Durch die heute veränderten Familien- und Gesellschaftsstrukturen ist es erforderlich, dass alle Bildungseinrichtungen so organisiert sind, dass die Schüler/innen auch am Nachmittag betreut werden können. In der Marienschule gibt es die Möglichkeit, sein Kind im Offenen Ganztag oder der flexiblen Betreuung anzumelden.

5.2 Kooperationspartner

Der Träger der Ganztagsbetreuungsmaßnahmen der Marienschule ist die AWO in Kleve. Dort ist der Ansprechpartner für unsere Schule Herr Levermann.

5.3  Rahmenbedingungen

Jedes Kind kann an einer der Betreuungsmaßnahmen des Ganztages nach der erforderlichen Anmeldung teilnehmen. In der flexiblen Betreuung kann das Kind bis Schulschluss oder 14.00 Uhr und im offenen Ganztag bis 15.00 oder 16.00 Uhr verbleiben. Die Anmeldung muss spätestens bis zu den Herbstferien erfolgt sein. Die Aufnahmekapazität verändert sich je nach Beschluss des Schulträgers.

* Koordination des Offenen Ganztages

Die Koordinatorin des Offenen Ganztages ist zuständig für die Organisation und Durchführung des Offenen Ganztages und betreut mit ihrem Team zusätzlich die Kinder in den verschiedenen Ferienmaßnahmen, welche an anderen Schulen stattfinden.

* Betreuer/innen des Offenen Ganztages

Neben der Koordinatorin des Offenen Ganztages sind verschiedene Mitarbeiter/innen bei der Mittagessen- und Hausaufgabenbetreuung sowie bei den Spiel- und Bastelangeboten tätig. Manchmal sind auch Praktikantinnen oder Praktikanten von verschiedenen Schulformen oder von der Universität für kürzere oder längere Zeiträume im Offenen Ganztag tätig.

* Räume / Halle / Außenanlagen

Die Betreuung der Kinder, welche im Offenen Ganztag angemeldet sind, findet in der ehemaligen Hausmeisterwohnung statt. Diese wurde für den Offenen Ganztag eingerichtet, so dass für die Betreuung folgende Räumlichkeiten zur Verfügung stehen: Küche, zwei Ess- und Spielräume, ein Spiel- und Ruheraum und größere und kleinere Flurbereiche (auch zum Spielen). Verschiedene Klassenräume, die Mensa und die Schulküche, welche sich im Schulgebäude befinden, werden ebenfalls genutzt. In den Klassenräumen findet die Hausaufgabenbetreuung statt, die von Lehrerinnen und den Betreuerinnen durchgeführt wird. In den nächsten Jahren erhält der Ganztag sowie weitere Montessoriklassen Räumlichkeiten in einem Neubau.

5.4  Mittagsverpflegung

* Anbieter

Das Mittagessen wird derzeit täglich von dem Haus Freudenberg geliefert. Es gibt abwechslungsreiches und ausgewogenes Essen, welches eine gesunde Ernährung der Kinder unterstützt.

* Kosten

Das Essen kostet pro Tag 3,00 €. Der Betrag für das Essen wird monatlich von der AWO erhoben und vom Konto der Eltern abgebucht. Bei geringem Einkommen ist es möglich, einen Zuschuss aus dem Programm „Jedem Kind eine Mahlzeit“ zu bekommen. Mit der Anmeldung zum Mittagessen (Anmeldebogen) nehmen die Kinder automatisch am Essen teil. Bei Erkrankung des Kindes sollte ab 11:30 Uhr im Offenen Ganztag angerufen werden und die Erkrankung bzw. die wahrscheinliche Dauer der Erkrankung mitgeteilt werden, damit das Mittagessen für diese Zeit abbestellt werden kann. Dies kann nur noch für den nächsten Tag erfolgen. Es ist allen Beteiligten an der Marienschule auch insbesondere wegen der Gruppengröße wichtig, dass möglichst für die gesamte Gruppe Essen bestellt wird und alle Kinder so an den täglichen Mahlzeiten teilnehmen können. Auch den Kindern selbst ist es ein Anliegen, mit der Gemeinschaft zu essen. Zudem ist ein Tag im Offenen Ganztag für die Kinder zu lang, wenn sie nicht die Möglichkeit zu einer warmen Mahlzeit erhalten.

5.5  Tagesablauf

ab 11:25 Uhr
Mittagessen in verschiedenen Gruppen, danach freies Spiel

ab 12:25 Uhr
Hausaufgabenbetreuung der Stufen 1 und 2

13:00 Uhr
Mittagessen, nach dem Mittagessen: Spiel und Bewegung im Freien

14:00 -15:00 Uhr
Begleitung der Hausaufgaben für die Stufen 3 und 4. Die Kinder arbeiten in kleinen Gruppen je nach Klassenzugehörigkeit. Wie in allen Offenen Ganztagsschulen liegt die letzte Verantwortung der Hausaufgaben bei den Eltern. Dies beinhaltet die Überprüfung auf Fehler, die Fertigstellung der Hausaufgaben und das Üben z.B. von Gedichten, des Einmaleins oder für Klassenarbeiten.

15:00 Uhr-16:00 Uhr
Nach den Hausaufgaben gibt es z.B. folgende Aktivitäten:

  • Sport,
  • kreative Angebote,
  • Vorlesen,
  • freies Spiel,
  • Tanz,
  • Yoga

5.6  Pädagogisches Konzept

* Förderung der Lernentwicklung

Die Lernentwicklung jedes Kindes kann an der Marienschule im Bereich des Offenen Ganztages besonders gut gefördert werden. In der Hausaufgabenbetreuung, aber auch in den anderen Zeiten der Ganztagsbetreuung, sind immer wieder folgende Komponenten von Bedeutung:

Die Stärkung der:

  • Konzentrationsfähigkeit,
  • Anstrengungsbereitschaft,
  • Ausdauer,
  • Selbständigkeit,
  • Kreativität,
  • Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten und
  • natürlichen Lernfreude.

* Stärkung sozialer Kompetenzen

Die Kinder im Offenen Ganztag sollen auch in ihren sozialen Verhaltensweisen und ihrer gesamten Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden. Gerade im Nachmittagsbereich des Offenen Ganztages gibt es die Möglichkeit, die Schüler/innen in der Entfaltung ihrer sozialen Kompetenzen zu unterstützen.

Wichtige Schwerpunkte unserer erzieherischen Arbeit sind:

Die Stärkung der/des

  • Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft,
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit,
  • solidarischen Handelns,
  • friedlichen Miteinanders und
  • Achtung von Natur und Umwelt.

* Förderung besonderer Fähigkeiten

Je nach Schuljahr und Gruppenzusammensetzung gibt es unterschiedliche Förderungen in speziellen Bereichen. Individuelle Begabungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen bei jedem Kind nach und nach erkannt und gefördert werden.

* Zusammenarbeit mit den Eltern

Eine Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der „Offenen Ganztagsschule“ und den einzelnen Eltern ist uns sehr wichtig. Jedes Jahr findet mindestens ein Informationsabend für die Eltern statt. Sprechzeiten mit Frau Rösen sind nach Absprache jederzeit möglich. Termine (bitte nicht in der Zeit zwischen 13:00 Uhr und 13:45 Uhr ) können unter der Telefonnummer 02838/9109948 des Offenen Ganztages vereinbart werden. Auch für Eltern, deren Kinder (noch) nicht am Offenen Ganztag teilnehmen, stehen die Türen bei Interesse zur Besichtigung offen.

Es ist von großer Bedeutung, dass die Eltern die Arbeit und pädagogischen Ziele von Schule und Offenem Ganztag unterstützen und zudem bei Regelverstößen gemeinsam mit dem pädagogischen Personal und eventuell weiteren Institutionen auf die Situation der Kinder einwirken.

* Zusammenarbeit mit dem Kollegium

Das kleine Schulsystem an der Marienschule in Kapellen hat den Vorteil, dass der Austausch mit dem Kollegium täglich stattfindet und sehr intensiv ist. Zudem besteht für die pädagogischen Mitarbeiter/innen die Möglichkeit der Teilnahme an Lehrerkonferenzen und weiteren pädagogischen Konferenzen und Fortbildungen.

* Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen

Für jede Offene Ganztagsschule ist es eine selbstverständliche Verpflichtung für das Wohl und die Förderung ihrer Schüler/innen und für eine Intensivierung und Erweiterung der pädagogischen Arbeit mit verschiedenen Institutionen zu kooperieren.
Eine Zusammenarbeit besteht mit folgenden Institutionen:

  • Amt für Jugend, Schule und Sport der Stadt Geldern,
  • Erziehungsberatungsstellen,
  • AD(H)S-Fachkräften,
  • örtlichen Vereinen und
  • Kirchen.

6  Elternmitwirkung

Wir streben ein offenes Verhältnis mit den Eltern unserer Schüler/innen an, indem wir unsere Arbeit durch regelmäßige Sitzungen der Klassen- und Schulpflegschaft und der Schulkonferenz sowie durch ausführliche Schulinformation transparent machen und Eltern in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Durch Integration von Eltern auch in die unterrichtliche Arbeit wie Projekttage, Schulschwimmen, Schulfahrten etc. soll die Kooperation mit den Eltern gestärkt werden. Unterrichtsbesuche von Eltern nach Absprache mit den Klassenlehrerinnen und –lehrern sollen Gelegenheit geben, die jeweiligen Kinder und ihr Verhalten im Unterricht kennen zu lernen.

Bei weiteren Gelegenheiten wie:

  • gemeinsames Frühstück,
  • gemeinsames Singen,
  • Gottesdienste,
  • Klassen- und Schulfeste,

sollen Eltern auch außerhalb von Unterricht und Mitbestimmung im Sinne einer „offenen Schule“ in das Schulleben einbezogen werden.

In der Zusammenarbeit mit den Eltern ergeben sich folgende Möglichkeiten:

  • Engagement in den Mitwirkungsgremien,
  • Hospitation und / oder Mithilfe im Unterricht,
  • Begleitung bei Klassenveranstaltungen (Schwimmen, Besuche außerschulischer Lernorte),
  • gemeinsame Feiern,
  • Information durch regelmäßige Elternbriefe,
  • Informationsveranstaltungen,
  • Information über die Homepage der Schule.

7  Förderverein

* Name und Sitz des Vereins:

Der Verein führt den Namen „Verein der Freunde und Förderer der Marien-Grundschule Kapellen e.V.“. Sitz des Vereins ist Kapellen, 47608 Geldern.

* Zweck und Ziele des Vereins:

Der Verein hat sich zur Aufgabe gestellt, die Schule bei der Erziehung und Bildung der Schüler/innen ideell und materiell zu unterstützen, die Erziehungsgemeinschaft zu pflegen und das Wohl der Schule zu fördern.

Insbesondere unterstützt der Verein die Aufgaben der Schule, soweit sie nicht oder ungenügend von öffentlichen Körperschaften wahrgenommen werden können. Er pflegt Kontakte zwischen Schulleitung und Elternschaft, zu ehemaligen Schüler/innen und zu allen privaten und öffentlichen Stellen. Der Verein hilft unter anderem bei der Durchführung und Ausgestaltung von Schulveranstaltungen, der Durchführung von Ausflügen, Unterrichtsfahrten und mehrtägigen Klassenfahren und sonstigen Maßnahmen, zu denen der öffentlich rechtliche Träger die Kosten nicht übernimmt.

Alljährlich unterstützt der Verein: Autorenlesungen, Theaterfahrten, Weckmann-Aktion im Dezember. Die Pausenspielgeräte der einzelnen Klassen werden durch Mittel des Vereins ständig ergänzt. In den letzten Jahren wurden große Pausenspielgeräte für den Schulhof beschafft und aufgestellt. Mitglieder des Vereins sind Eltern, Lehrer/innen und andere Personen, die sich mit der Schule verbunden fühlen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt zur Zeit 12,00 Euro pro Jahr.

Der Vorstand (gewählte Mitglieder) entscheidet über die Vergabe der finanziellen Mittel.